Kreismitgliederversammlung am 07.10.2017 um 12 Uhr in Siegburg

Wir laden euch hiermit zu unser nächsten Kreismitgliederversammlung(KMV) der Grünen Jugend Rhein-Sieg ein. Die KMV findet am Samstag, den 07.10.2017 um 12Uhr im Casbah in Siegburg(Markt 35) statt.

 

Auf der Tagesordnung steht die Nachbesprechung der Bundestagswahl, sowie die Planung zukünftiger Veranstaltungen, bei denen besonders der Umweltschutz im Mittelpunkt stehen soll.

 

Wir würden uns freuen, euch und eure konstruktiven Ideen bei der nächsten KMV begrüßen zu können!

 

Euer Kreisvorstand

Imke, Nina, Mara, Irmak

Selektive Meinungsfreiheit – das Demokratieverständnis der AfD in Troisdorf

Irmak Didem Güven, Sprecherin der GJRS, über ihre Erfahrungen im Wahlkampf und mit der AfD. 

Ich bin 18 Jahre alt, in Deutschland geboren und wie viele andere meiner Freunde wäre ich diese Bundestagswahl Erstwählerin – vorausgesetzt ich hätte einen deutschen Pass. Bisher war das Abstammungsprinzip Ius sanguinis, das in der Bundesrepublik geborenen Kindern ausländischer Eltern dennoch keine deutsche Staatsangehörigkeit gewährte (seit 2000 um Ius soli ergänzt), meine bisher größte Begegnung mit Diskriminierung gewesen. Bis ich dann im Frühjahr 2017 als Mitglied und Sprecherin der Grünen Jugend Rhein-Sieg Wahlkampf in Siegburg für die Landtagswahl betrieb.

Knapp vier Monate ist es jetzt her und weder ich noch die anderen Mitglieder der Grünen Jugend haben vergessen, wie unser Wahlkampf im Mai ausgesehen hat. Ich ging genauso auf die Menschen in der Fußgängerzone zu wie meine Parteifreunde; war höflich und wünschte immer einen guten Tag, auch bei dem ein oder anderen Spruch über die Grünen – abgesehen davon, dass wir die Grüne Jugend sind. Auf dem Bus, unseren Give-aways und Flyern war das Logo der inhaltlich unabhängigen Grünen Jugend zu sehen. Aber viele Menschen schauten überhaupt nicht auf den Flyer, den ich ihnen anbot. Sie sahen nur mich an und sagten oft schon nein bevor sie wussten, für wen oder was ich da überhaupt Wahlkampf machte. „Vielleicht dachten die Leute, dass du Werbung für Erdogan machst“, scherzt eine Freundin heute immer noch. Zur gleichen Zeit ist sie schockiert. Denn eine überraschend große Zahl an Menschen, die meine Flyer verweigert – geschweige denn angesehen – hatte, nahm denselben Flyer von meinen biodeutschen Freunden nur einige Meter weiter erfreut an.

Am vergangenen Samstag war die Grüne Jugend Rhein-Sieg mit ihrer Klimaaktion in Troisdorf unterwegs und wie es sich für das letzte Wochenende vor der Wahl gehört, waren wir nicht die einzigen vor Ort. Als die Jungsozialisten(Jusos), mit denen wir vorherige Woche noch ein Bündnis für die U18-Wahl in Siegburg geschlossen hatten, uns anboten gemeinsam unseren Standpunkt zur Alternative für Deutschland(AfD) zu bekunden, sagten wir zu. Als Jugendorganisationen unserer Parteien ist es unsere Aufgabe, die Jugend anzusprechen und für unsere Inhalte zu begeistern. Wir als Grüne Jugend hatten uns mit einer brennenden Erde aufgestellt und die Jusos durchstreifte die Fußgängerzone mit einem kleinen Wagen voller Infomaterial und lauter Musik. Und so schritten dann einige von uns gemeinsamen mit den Jusos am Stand der AfD vorbei und verteilten unser Material gegen Faschismus und Rassismus. Alles im Sinne der Demokratie und mit Genehmigung der Stadt Troisdorf.

Wer mich allerdings auf der Gegendemo des Bündnisses „Eitorf bleibt bunt“ zur Kundgebung der rechtsextremen Identitären Aktion letztes Jahr in Eitorf gesehen hat, weiß, dass ich gerne den Dialog zur rechten Szene suche, der meiner Meinung nach auch die AfD angehört. Um ehrlich zu sein, schwingt bei solchen Aktionen eine ganze Menge mit: Rede- und Meinungsfreiheit, Instrumentalisierung meines Aussehens und meiner Identität und wahrscheinlich auch Provokation. Aber vor allen Dingen möchte ich – heute wie damals – mehr Humanität beweisen. Denn während die AfD mit Wahlsprüchen wie „Konsequent Abschieben“ wirbt, will ich besorgte Bürger nicht konsequent in die rechte Ecke stellen. Ich bin der Meinung, dass man Sorgen haben und äußern darf. Aber zwischen Sorgen und Populismus liegt eine ganze parteipolitische Welt.

Nachdem die Jusos und der Rest der Grünen Jugend schon weitergezogen waren, verweilte ich am Stand der AfD. Zunächst wollte ich einfach nur Infomaterial mitnehmen, um die Anhänger der populistischen Partei besser verstehen zu können. Aber dann hörte ich den Gesprächen zu. Eine Frau erklärte zwei sehr interessierten Männern, dass ihre türkischen Nachbarn so gut integriert seien, da die Frau modern sei und kein Kopftuch trage und der Mann auch mal einen Wein mit ihnen trinke oder ein Stück Schweinefleisch esse; trotzdem würden diese Menschen in zwei Welten leben und daher müsse man jeden von Anfang an gut integrieren.

Jetzt wollte ich auf jeden Fall mit den Leuten ins Gespräch kommen, denn das konnte ich so nicht stehen lassen. Allerdings wurde ich konsequent von den Parteimitgliedern gemieden und eins der Mitglieder erklärte mir mit verschränkten Armen, dass er nur den Stand überwache, um ihn vor antifaschistischen Organisationen zu beschützen, und nicht mit mir reden wolle. Dieses Versprechen hielt der Mann auch, denn statt eines Dialogs erhielt ich einen Monolog, zu dessen antifaschistischem Feindbild ich mich in aller Schnelle entwickelt hatte. Der Mann wurde ziemlich laut und wütend, bezichtigte mich, ihn und seine Partei Nazis genannt zu haben und ließ mich nicht zur Wort kommen. „Sind hier Menschen mit Glatze und Springerstiefel, hast du schon mal einen Nazi gesehen, Mädel?“, sagte der Mann ohne sich aus seiner körpersprachlichen Abwehrhaltung zu begeben, „Ich auch nicht, denn hier sind nur hart arbeitende Menschen, die dieses Land aufgebaut haben!“.

Einen Nazi habe ich zum ersten Mal gesehen, als ich vier war und mein Vater an einem Sonntagsspaziergang von einem fremden Rechtsextremisten mit einem Schlagring angegriffen wurde, weil er aussah wie ein „Scheiß-Türke“. Diesen rechtsextremen Flügel der AfD kann man nicht leugnen. Außerdem haben meine Vorfahren zum (Wieder-)Aufbau dieses Landes als sogenannte Gastarbeiter genauso viel beigetragen, nachdem Menschen, die ähnlich wie die AfD dachten, es selbst zerstört hatten. Das sagte ich ihm und den anderen, die aufgrund seiner lautstarken Schimpftirade aufmerksam geworden waren und ihm zupflichteten, bevor ich mich zurück an unserem Stand begab.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass die Vorwürfe, die der Mann an mich gerichtet hat, nicht vollkommen der Wahrheit entsprechen. Zwar war ich an der Aktion, die Unmut über die AfD äußerte, beteiligt gewesen, aber ich hatte beispielweise niemanden einen Nazi genannt. Dennoch wäre es mein demokratisches Recht gewesen, meine Meinung zu äußern, denn genauso wie dieser deutlich ältere Mann und seine Parteimitglieder mich in aller Öffentlichkeit laut verteufelten, hätte ich dasselbe tun dürfen. Stattdessen hatte ich jedoch im Anschluss den Dialog gesucht und an diesem Tag gelernt, dass der Dialog mit der AfD zwecklos war. Ich wollte eine Unterhaltung führen, doch der Mann von der AfD wollte mich nur anbrüllen und nicht zuhören. Das sind keine guten Voraussetzungen für einen offenen Dialog. Dabei hätte die AfD die Chance gehabt, sich einem jungen Mädchen mit offensichtlichen Migrationshintergrund mal von einer guten Seite präsentieren zu können und stattdessen haben sie das Angebot abgelehnt, weil ich zuvor Gebrauch von meinen demokratischen Rechten gemacht hatte. Ironisch, wenn man bedenkt, dass der Mann die AfD zuvor als „demokratische Partei“ bezeichnet hatte.

Ich hatte also keine Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, um die widersprüchlichen Inhalte der Partei aufzudecken. Wenn doch die Nachbarn dieser Frau aus der überwiegend muslimischen Türkei sowohl Alkohol als auch Schweinefleisch verzehrten, dann blieb nicht mehr ganz so viel übrig, dass sie von Christen unterschied, denn im Grunde propagieren beide Religionen dasselbe. Dass die AfD unter dem Deckmantel der Integration, Assimilation betreiben will, ist ein anderes Streitthema. Aber scheinbar besteht nicht einmal Konsens darüber, wie eine einheitliche deutsche Identität als Ziel dieser fragwürdigen Integration überhaupt aussehen mag. Möchte die AfD mit homosexuellen und geschiedenen Spitzenkandidaten für ein christliches Deutschland einstehen? Oder will sie einfach nur eine freie Bundesrepublik, in der jeder Bürger seine Meinung äußern und seine demokratischen Rechte beanspruchen darf? In diesem Falle hätte die AfD mein Angebot zur öffentlichen Debatte am Wochenende annehmen sollen. Ob eine Meinung richtig oder falsch ist, lässt sich erst in einer solchen Diskussion ermitteln und wer glaubt, eine richtige Meinung zu vertreten, muss sich nicht fürchten. Denn sollte die Meinung, von der man so überzeugt ist, tatsächlich stimmen, so wird sie nur gestärkt aus einer solchen Diskussion hervorgehen.

Diese Idee hat John Stuart Mill schon im 19. Jahrhundert zu vermitteln versucht. Wer also glaubt, die AfD und ihre Anhänger seien im letzten Jahrhundert stehengeblieben, den muss ich enttäuschen. Zumindest der Ortsverband Troisdorf der Partei begreift nicht einmal die freiheitlich-demokratische Grundordnung unserer Bundesrepublik, oder weiß sie wenigstens nicht zu nutzen.

Bundessprecher der Grünen Jugend zu Besuch

Change the system, not the climate
– Bundessprecher der Grünen Jugend zu Besuch im Rhein-Sieg-Kreis
 

Am Samstag, den 16. September, warb die Grüne Jugend Rhein-Sieg mit ihrer Klimaaktion in der Fußgängerzone der Stadt Troisdorf. Sie erhielt Unterstützung von Moritz Heuberger, dem Sprecher des Bundesverbands der Grünen Jugend.

Gegenwärtig hat sich das Klima bereits um beinahe 1°C erwärmt und aus diesem Grund müssen die 195 Staaten, die 2015 in Paris der Begrenzung der Erderwärmung zugestimmt haben, jetzt handeln; wir müssen jetzt handeln! Deutschland muss endlich seine Klimaziele einhalten und dafür fordern wir den Kohleausstieg. Die über 50 Mrd. Euro, die jährlich in umweltschädliche Subventionen fließen, sollten stattdessen in Deutschlands Energiepolitik investiert werden. Es bedarf dringender Forschung auf dem Gebiet der Energiespeicherung, denn Sonne und Wind liefern uns schon heute genug Energie um aus der Kohle auszusteigen. Wir könnten langfristig Arbeitsplätze schaffen und außerdem Deutschlands Position auf dem globalen Markt sichern.Das Abbild einer brennenden Erde und die #weltändern-Flyer sollte junge Menschen dazu motivieren, einer drohenden Klimakatastrophe entgegenzuwirken. Die Konsequenzen einer globalen Erderwärmung über 2 Grad Celsius sind irreversibel und könnten verheerend sein – dabei fühlen viele Menschen schon heute die Folgen: Alleine in den vergangenen Wochen haben Millionen von Menschen in Südostasien Hunger und starke Verluste aufgrund von Monsunen in einem ungewöhnlich starken Umfang erlitten. Mehrere Hurrikans wüten über die USA und die Karibik. Tropensturm Maria gefährdet derzeit die Karibik, da sich der Sturm innerhalb kürzester Zeit ebenfalls zum Hurrikan entwickelte – das hat es bisher noch nie gegeben. Auf der anderen Seite erlebt Ostafrika eine Dürreperiode.

Fünf der zehn schädlichsten Kraftwerke der Europäischen Union befinden sich in Deutschland. Der CO2-Abgasskandal hat das Vertrauen in die Automobilindustrie erschüttert. Wir als Grüne Jugend fordern, dass Deutschland jetzt in Forschung und moderne Technologie investiert. Der Umwelt, der Wirtschaft und unserer Zukunft zuliebe.

U18-Wahl in Siegburg

Die Grüne Jugend Rhein-Sieg unterstützt die von der Katholischen Jugendagentur Bonn und Lukas Zwo initiierte Veranstaltung der U18-Wahl. Ihr könnt unseren Mitglieder beim Speeddating am Mittwoch(13.09.) eure Fragen stellen und die GJ Rhein-Sieg kennenlernen. Außerdem freuen wir uns darauf, mit euch am Donnerstag(14.09.) über die Jugendpartizipation im Kreis zu sprechen und ggf. auch zu diskutieren.

Wichtige Termine rund um die U18-Wahl in Siegburg:

  • 11.-13.09.: Wahl im Jugendzentrum Deichhaus(Frankfurter Straße 90)
  • 13.09., 19 Uhr: Speeddating mit Vertretern der Jugendorganisationen der Parteien im Lukas Zwo(Kirchplatz 2, Nähe Markt)
  • 14.09., 19 Uhr: Worldcafé mit Vertretern der Jugendorganisationen zur Jugendbeteiligung im Kreis im Lukas Zwo
  • 15.09., 10 Uhr: Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidatinnen und -kandidaten des Rhein-Sieg-Kreises im Forum des Stadtmuseums Siegburg (Markt)
  • 15.09., ab 12 Uhr: anschließende Wahl im Lukas Zwo bis 18 Uhr

Weitere Informationen U18-Wahl in Siegburg

Kreismitgliederversammlung am 29.5.2017 um 18 Uhr in Siegburg

Wir laden euch hiermit zu unser nächsten Kreismitgliederversammlung(KMV) der Grünen Jugend Rhein-Sieg ein. Die KMV findet am Montag, den 29.5.2017 um 18 Uhr im Casbah in Siegburg(Markt 35) statt.

 

Interessenten sind herzlich dazu eingeladen, wenn sich die Grüne Jugend vorstellt. Außerdem stehen Besprechungen der vergangenen Landtagswahl sowie die der anstehenden Bundestagswahl an.

 

Wir freuen uns darauf, euch zu sehen!

 

Euer Kreisvorstand

Imke, Nina, Mara, Irmak

Troisdorf bleibt bunt!

Wir unterstützen das Bündnis Bunter Rhein-Sieg-Kreis und den Aufruf zu einer Kundgebung und buntem Fest in Troisdorf aus Protest gegen die rechten Parolen der „AfD“

Am 4.3. ab 10h gibt es ein buntes Programm mit politischen Reden, Musik und Kultur: Klaus der Geiger, Neurotic Soulshakers, Jack & Joe, Die Lillis, Wolf Drenker & Poetry-Slammerin Ella Anschein

Mit der Demonstration vor rund einem Jahr in Siegburg hat der Rhein-Sieg-Kreis bewiesen, wofür er steht: Menschlichkeit, Vielfalt und Solidarität. Viele Menschen waren dem Aufruf des Bündnisses gefolgt, während auf der anderen Seite wenige „AfD“-Sympathisanten aus dem ganzen Land zusammengekarrt werden mussten. Nun hat sich die rechtspopulistische und zunehmend radikaler agierende Partei dennoch entschieden, ihren Parteitag am 4./5. März in der Stadthalle Troisdorf durchzuführen. Das ist ihr Recht als Partei. Genauso haben alle Troisdorferinnen und Troisdorfer sowie alle Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises das Recht, der „AfD“ zu zeigen, was wir hier von rassistischen Parolen halten, die gezielt Hass und Angst säen sollen. Es wird von Rechtspopulisten wie der „AfD“ versucht, die Gesellschaft zu spalten, einzelne Personengruppen und Meinungen pauschal zu diffamieren und die öffentliche Debatte zu enthemmen. Deshalb ruft das Bündnis Bunter Rhein-Sieg-Kreis, unterstützt von Parteien, Gewerkschaften und vielen anderen Institutionen, am gleichen Tag zu einer bunten und friedlichen Demonstration für einen offenen, toleranten und demokratischen Rhein-Sieg-Kreis auf. Wir zeigen, wie wir uns unser Zusammenleben vorstellen.  (mehr …)

„Bodenlose Unverschämtheit!“

Grüne Jugend und Jusos reagieren verärgert auf Pressemitteilung von CDU und FDP in Troisdorf

Die Anfrage des Bündnisses „Bunter Rhein-Sieg-Kreis“, ob sie sich am Protest anlässlich des „AfD“-Parteitages in Troisdorf beteiligen wollen, beantworteten die Troisdorfer CDU und FDP nicht etwa gegenüber den Anfragenden, sondern via Pressemitteilung.

Die Jusos Rhein-Sieg und die Grüne Jugend Rhein-Sieg, als Teil des Bündnisses, reagieren verärgert auf die Veröffentlichung: „Wenn sich CDU und FDP nicht beteiligen möchten, ist das ihre Sache. Die Troisdorferinnen und Troisdorfer brauchen sicherlich keine Empfehlung von dieser Seite, um sich der rechten Hetze entgegenzustellen. Die implizite Unterstellung aber, das Bündnis würde die Meinungsfreiheit und damit den Rechtsstaat nicht respektieren, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Das kann man so nicht stehenlassen. Hier werden die Argumentationsmuster der „AfD“ einfach übernommen und der geplante friedliche und bunte Protest gegen rechte Hetze, Rassismus und Ausgrenzung gezielt und ohne Grundlage delegitimiert“, kritisiert der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm die Einlassungen der beiden Parteien scharf.

DSC_2089_2Im Aufruf des Bündnisses ist explizit erwähnt, dass niemand der Partei das Recht abspricht, einen Parteitag abzuhalten. „Meinungsfreiheit heißt aber nicht, dass eine Meinung unwidersprochen bleiben muss“, ergänzt Imke Geske von der Grünen Jugend, „Das Bündnis formiert sich im Übrigen auch nicht erst, es ist seit der Demonstration im letzten Jahr auf dem Siegburger Marktplatz aktiv. Es ist bedauerlich, dass CDU und FDP in Troisdorf das nicht zur Kenntnis genommen haben, obwohl sich ihre Kreisverbände letztes Jahr daran beteiligt hatten. Beide Parteien sollten ihre Haltung klären.“ Das Bündnis Bunter Rhein-Sieg-Kreis hatte zu einer Kundgebung anlässlich des „AfD“-Parteitages am 4.3. in Troisdorf eingeladen. Den Aufruf unterstützen u.a. die Kreisverbände und örtlichen Gliederungen von SPD, Grünen, Linken, Piratenpartei und „Die Partei“, sowie die Jusos Rhein-Sieg, die Grüne Jugend Rhein-Sieg, der DGB, die Arbeiterwohlfahrt und der SKM.

Die facebook-Veranstaltung zur Kundgebung findet ihr hier:  https://www.facebook.com/events/588846631298946/

Wir sind jung. Wir sind stark. Filmvorführung und anschließende Diskussion

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Sommer, Sonne, Langeweile. Eine Gruppe Jugendlicher macht, was eine Gruppe Jugendlicher so macht. Doch dann kocht über, was brodelt: Aus Abhängen wird Aggression. Aus Gähnen wird Gewalt. Die Jugendlichen und andere Randalierer schmeißen Molotowcocktails auf ein Asylbewerber*innen-Heim. Und die Menge applaudiert. Wer hat versagt, wenn junge Menschen sich in eine falsche Ideologie flüchten?

Die Grüne Jugend Rhein-Sieg zeigt „Wir sind jung, wir sind stark“, einen Spielfilm über die Umstände der fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992. Was uns das angeht? Auch 2016 gibt es Jugendliche, die sich rechte Ideen zu eigen machen – oder sogar selbst rechtsextrem sind. Warum? Und was lässt sich dagegen tun? Darüber möchten wir im Anschluss an den Film mit Carolin Hesidenz (Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus) diskutieren.

Am 13.12.2016, um 19:00h 

Im Theater am Park (Brückenstr. 31, 53783 Eitorf)

Kreismitgliederversammlung am 5.11.2016 um 14h in Siegburg

Wir laden euch zur nächsten Kreismitgliederversammlung (KMV) der Grünen Jugend Rhein-Sieg im Jahr 2016 ein. Die KMV findet am Samstag, den 05.11.2016 von 14-16 Uhr in der Casbah in Siegburg (Markt 35) statt.

Wahlen eines neuen Vorstandes

Auf der KMV stehen die Wahlen eines neuen Vorstandes an. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus einem SprecherInnen-Team, einer Schatzmeisterin / einem Schatzmeister und einer Schriftführerin / einem Schriftführer. Dazu können wir noch BeisitzerInnen wählen. Außerdem müssen wir unsere VertrerInnen im Basisforum der GJ NRW, RechnungsprüferInnen und VertreterInnen in den Gremien der Grünen Rhein-Sieg wählen. Wenn ihr euch für eine der Aufgaben interessiert, freuen wir uns sehr über eure (gerne auch spontanen, formlosen) Bewerbungen bei der Kreismitgliederversammlung. Habt ihr noch Fragen zu den einzelnen Funktionen? Dann wendet euch gerne direkt an uns (vorstand@gjrs.de).

Anträge an die Mitgliederversammlung können bis zu Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich eingereicht werden. Satzungsänderungsanträge können noch bis zum 26.10.2016 gestellt werden. Die aktuelle Satzung findet ihr auf unserer Homepage (www.gjrs.de).

Tagesordnung

1.) Formalia
2.) Satzungsänderungsanträge
3.) Vorstandswahlen
3a.) Wahl der SprecherInnen (ein weiblicher und ein offener Platz)
3b.) Wahl einer Schatzmeisterin / eines Schatzmeisters
3c.) Wahl einer Schriftführerin / eines Schriftführers
3d.) Beschluss über die zu wählende Anzahl von BeisitzerInnen
3e.) Wahl der BeisitzerInnen
4.) Wahl von VertreterInnen in Kreisvorstand und Kreisdelegiertenkonferenz der Grünen Rhein-Sieg
5.) Wahl der VertreterInnen im Basisforum der GJ NRW
6.) Wahl der RechnungsprüferInnen
7.) Planung des restlichen Jahres 2016
8.) Planung 2017 & Wahlkämpfe
9.) Terminankündigungen

Wir freuen uns auf Euch!

Veranstaltung von attac Rhein-Sieg: Fluchtursachen – made in Europe

Am Donnerstag, den 10.11.2016 veranstaltet attac Rhein-Sieg in Siegburg einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Fluchtursachen – made in Europe„.

Was in Öffentlichkeit und Presse wenig thematisiert wird: Europa ist in erheblichem Maß an der Schaffung von Fluchtursachen beteiligt. Attac möchte mit diesem ersten Vortrag einer Reihe zu einer Sichtweise beitragen, die globale Gerechtigkeit berücksichtigt und dem Rechtspopulismus entgegenwirkt.

„Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ (Flüchtlingsorganisation Karawane)

Vortrag mit anschließender Diskussion: Die Armen tragen der Reichen Last – Zusammenhänge zwischen Klimawandel, neoliberaler Wirtschaftspolitik und Migration, Irene Knoke (Südwind Institut)

Wo? Studiobühne Siegburg (Humperdinckstr. 27)

Wann? Donnerstag, 10.11.2016, Beginn 19.30 Uhr (Einlass 19.00Uhr)

Eintritt frei. Vor und nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch, Infomaterial ist ausgestellt.